11/28/2010
11/22/2010
11/14/2010
ode to gassengünthi
11/13/2010
snow white theme
einem berauschten mädchen helfen das ticket zu lösen, dafür zwei zigis geschenkt bekommen wenn man keine mehr hat. man fühlt sich lächerlich überlegen wenn man selbst eher weniger alkohol im blut hat als das betrunkene gegenüber, oder nicht? später der wunderbare wind und ich und das dunkel. die blätter wirbeln rum, ich fühle mich herrlich allein. kennt das jemand? kein selbstmitleid, sondern ein reiner moment des alleinseins. kein mensch ist auf der strasse, ich denke an gar nichts.
snow white theme im ohr. rückblende: da war schnee, der hügel, kalt, das gleiche lied. ich war glaub sehr glücklich. vielleicht naiv, aber glücklich. -- zwei jahre oder so ist das her?
manchmal wünsch ich mir das zurück, genau dieses zufrieden sein.
vielleicht ist man besser dran als naives ding. analysieren bringt nichts sagt f., chicoree versus schlägerlola, wer gewinnt wohl. wir nicht.
snow white theme im ohr. rückblende: da war schnee, der hügel, kalt, das gleiche lied. ich war glaub sehr glücklich. vielleicht naiv, aber glücklich. -- zwei jahre oder so ist das her?
manchmal wünsch ich mir das zurück, genau dieses zufrieden sein.
vielleicht ist man besser dran als naives ding. analysieren bringt nichts sagt f., chicoree versus schlägerlola, wer gewinnt wohl. wir nicht.
11/11/2010
Sachliche Romanze von Erich Kästner
Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.
Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wussten nicht weiter.
Da weinte sie schliesslich. Und er stand dabei.
Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagt, es wäre schon Viertel nach vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.
Sie gingen ins kleinste Café am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend sassen sie immer noch dort.
Sie sassen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.
Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.
Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wussten nicht weiter.
Da weinte sie schliesslich. Und er stand dabei.
Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagt, es wäre schon Viertel nach vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.
Sie gingen ins kleinste Café am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend sassen sie immer noch dort.
Sie sassen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.
11/09/2010
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