die mutterstadt grinste uns also zahlückig entgegen, kalt und grau und mit ordentlich eis aufm boden.
habe grad keine krossen worte parat, echt nicht. aber was wichtig ist:
ich hab den honecker schlussendlich doch noch abgestaubt, mensch wie glücklich ich da war!
im osten herrscht wirklich tristesse, der reiche junge war tatsächlich auch jugo, und wir haben uns für immer verbündet, weil wir synchron bröckchen gelacht haben.
szene vorhin:
wieder zurück hier, in einem "fastfudrestaurang", ich pflanz mich so hin. am tisch vor mir sitzen er und sie, namen sind uns nicht bekannt. sie reden kein wort miteinander, aber ich denk mir erstmal nichts, weil das schon mal vorkommen kann dass man mal paar minuten nicht spricht. ich beobachte sie aber weiterhin, denn ich will unbedingt wissen ob die nun noch miteinander reden oder nicht. sie tun es nicht. die zeit vergeht und alle beteiligten schweigen weiter. das problem ist nur: das schweigen ist kein gutes. es ist kein schweigen nach einem streit, oder eine redepause, es ist das ende. das sind echte rumschweiger.
in der ecke hängt ein fernseher an der wand, es läuft wrestling. der mann starrt da hin. ich seh mir das ein wenig an, da ist einer mit einer wasserstoffblonden petermafay-perücke der auf einen babymann einschlägt. tja wie soll ich das finden.
die frau guckt gelegentlich mal zu ihrem mann rüber, sagt aber weiterhin nichts, formt die lippen zu einem schnabel und trinkt dann ihren kaffee. die waren bestimmt mal überglücklich und haben sich ernstgemeinte dinge zum valentinstag geschenkt (ich denke an widerliche bären die herzchen in ihren händen halten) und haben eine gemeinsame katze (schnurrli) zu hause, und jetzt sowas.
als wir gehen schweigen sie weiter.