bin mental noch immer im berghain. ein fiebertraum ist das dort. finde keine worte für das geschehen und habs nicht verdaut. noch gar nichts. der kleine juanita aus buenos aires, mutter die uns eiskalt auf den schädel pisst, nonstop. die wilde renate. der französisch-jüdische knacki der mir la vie en rose und lieder von gainsbourg singt. wortkotze. mustafa und die minzblätter im döner. die rose, eww, monkeyman, heimat. eva die mich unbedingt verrumen will. das völlig leere gesicht als sie die augenbinde abnimmt. die anspannung die endlich abfällt. das geheimnis das endlich aufplatzt. alles geglückt, alles so wie es geplant war, und noch viel besser. I still remember. viel über mich selbst gelernt. steihert, auf ganzer linie. andere gehen dafür nach indien, meditieren, ich zu mama.
und dann aber doch, wie jedes mal: tschüss louie! ich komm wieder, bestimmt.
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2/08/2011
10/04/2010
auf die gefahr hin dass es ultra plakativ klingt (ich hol nur kurz meine berlinberlinberlinberlintasche bevor ich anfange)
ich will jetzt nichts anderes als den ganzen berlinbrei in meinem schlund. alles will ich- zigarillos kaufen im 1 euroshop um die ecke, in der küche rauchen, mit den taxifahrern diskutieren, mit den touristen im kaffee burger trinken. eberswalderstrasse, kleingeld im fotoautomaten verballern und dieses pseudo-gesund zeug am alex essen. sich im tacheles (das jetzt tot ist) so sehr betrinken dass ich das gesamte universum verstehe, gedrängel im bad und das kollektivrummgammeln bevor wir ausgehen. auf der strasse erfrieren, weil berlin unbedingt kalt ist. weinmeisterstrasse. den american apparel abchecken, zum tausendsten mal, und dann auch zum tausendsten mal sagen dass der in zürich besser ist. in der nolle fancy essen gehen und sich allerhand prominente menschen herbeidenken. cuba libre, sehr viel cuba libre. die luft, die einfach anders ist als zu hause. die menschen und in der ubahn voranrumpeln. und vor allem einfach weg von hier.
ich will mich in der illusion einhüllen die mir berlin gibt. die ist warm und hat struktur, die illusion, und ich will mich so fest in sie einhüllen bis mir die augen zufallen und ich einschlafe. verblendet, aber glücklich.
ich will mich in der illusion einhüllen die mir berlin gibt. die ist warm und hat struktur, die illusion, und ich will mich so fest in sie einhüllen bis mir die augen zufallen und ich einschlafe. verblendet, aber glücklich.
4/26/2010
2/28/2010
2/22/2010
2/13/2010
garantie, aber für was?
berlin ist keine garantie für liebe.
überlegen wir kurz. was wenn die utopie, mein anker, in echt nur stinkende penner in der ubahn und kadewetouristen und ein lausiger praktikantenjob sind. nach was strebe ich wenn ich berlin sage. I love you but you`re bringing me down? oder kennen wir uns noch zu wenig dafür? keine garantie, das ist es, wahrhaftig. da gibts viele menschen, vielleicht wartet da mein eigener mensch auf mich. oder nicht, und das wiederum würde meine theorie bestätigen: kein zuckerschlecken, keine schlagerliedmentalität. das wissen wir doch schon, fuck the naivität und 12 sind wir schon lange nicht mehr. was ich sagen will ist; berlin ist nicht gleich funkelwelt, duftend, problemlos, wild. denn das war es für mich einmal, wohl wahr, als wir alle noch jünger waren! mit 16 sassen wir da in teuren restaurants rum und dachten das sei das leben!
jetzt weiss ich; teure restaurants und hipsterklubs sind echt gut, aber einsamkeit fängt dich, wo du auch bist, auch in der mutterstadt. kalte muschi und teure zigaretten helfen dir nicht; es packt dich blitzschnell und plötzlich ist da diese schwere decke der traurigkeit über deinem gemüt. und dann muss man sich ganz schnell festhalten, richtig fest, denn sonst fällt man tief. das dicke mädchen im weissen schlauchtop ist glücklich, ich nicht. warum.
in berlin läuft das, nein, nicht anders.
keine garantie für gar nichts, nicht für glücklichsein oder gar eine liebe.
die metropole die dich liebt und hasst, gleichzeitig, die dich verschluckt, oder der du ganz einfach scheiss egal bist.
überlegen wir kurz. was wenn die utopie, mein anker, in echt nur stinkende penner in der ubahn und kadewetouristen und ein lausiger praktikantenjob sind. nach was strebe ich wenn ich berlin sage. I love you but you`re bringing me down? oder kennen wir uns noch zu wenig dafür? keine garantie, das ist es, wahrhaftig. da gibts viele menschen, vielleicht wartet da mein eigener mensch auf mich. oder nicht, und das wiederum würde meine theorie bestätigen: kein zuckerschlecken, keine schlagerliedmentalität. das wissen wir doch schon, fuck the naivität und 12 sind wir schon lange nicht mehr. was ich sagen will ist; berlin ist nicht gleich funkelwelt, duftend, problemlos, wild. denn das war es für mich einmal, wohl wahr, als wir alle noch jünger waren! mit 16 sassen wir da in teuren restaurants rum und dachten das sei das leben!
jetzt weiss ich; teure restaurants und hipsterklubs sind echt gut, aber einsamkeit fängt dich, wo du auch bist, auch in der mutterstadt. kalte muschi und teure zigaretten helfen dir nicht; es packt dich blitzschnell und plötzlich ist da diese schwere decke der traurigkeit über deinem gemüt. und dann muss man sich ganz schnell festhalten, richtig fest, denn sonst fällt man tief. das dicke mädchen im weissen schlauchtop ist glücklich, ich nicht. warum.
in berlin läuft das, nein, nicht anders.
keine garantie für gar nichts, nicht für glücklichsein oder gar eine liebe.
die metropole die dich liebt und hasst, gleichzeitig, die dich verschluckt, oder der du ganz einfach scheiss egal bist.
11/16/2009
11/14/2009
4/16/2009
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