ich will jetzt nichts anderes als den ganzen berlinbrei in meinem schlund. alles will ich- zigarillos kaufen im 1 euroshop um die ecke, in der küche rauchen, mit den taxifahrern diskutieren, mit den touristen im kaffee burger trinken. eberswalderstrasse, kleingeld im fotoautomaten verballern und dieses pseudo-gesund zeug am alex essen. sich im tacheles (das jetzt tot ist) so sehr betrinken dass ich das gesamte universum verstehe, gedrängel im bad und das kollektivrummgammeln bevor wir ausgehen. auf der strasse erfrieren, weil berlin unbedingt kalt ist. weinmeisterstrasse. den american apparel abchecken, zum tausendsten mal, und dann auch zum tausendsten mal sagen dass der in zürich besser ist. in der nolle fancy essen gehen und sich allerhand prominente menschen herbeidenken. cuba libre, sehr viel cuba libre. die luft, die einfach anders ist als zu hause. die menschen und in der ubahn voranrumpeln. und vor allem einfach weg von hier.
ich will mich in der illusion einhüllen die mir berlin gibt. die ist warm und hat struktur, die illusion, und ich will mich so fest in sie einhüllen bis mir die augen zufallen und ich einschlafe. verblendet, aber glücklich.