male blöde rosa rechtecke und hoffe dass dann alles gut wird.
als ich die 89ste Zigarette rauche ist immer noch alles gleich
starre ins rosa und das rosa starrt zurück
meanwhile draussen sonne, unerträgliche sonne. es ist sonntag und alle sind am see.
ich weiss nicht, ob ich lachen oder weinen soll ob des Überflusses an Klischee.
bin der ärmste mensch der welt und mache, vor mir selbst, keinen hehl aus dem 24/7 bad im selbstmitleid.
mache zwischendurch tinder an, um nach 3 minuten numb wie ein idiot wieder in den aschenbecher zu starren.
its great, ruft die stimme aus dem off beschwingt. das ist jetzt dein leben, enjoy!
meanwhile hat sogar der irre mit den tausend problemen freude am leben und teilt diese munter bei facebook, während ich rätsle und rätsle und dann wieder ratlos aus tramfenstern glotze. ich will nicht mit dem irren sein, aber ich will gerne mein leben zurück.
ich bin leer und lonely, und mein herz tut so weh dass ich nicht mehr weiss, wohin mit mir selbst. london, colorado, es spielt keine rolle.
dann sitzt du da, in einem muffigen scheiss tipi irgendwo auf einem glamping (!) platz in westtexas, mit schlechtem gewissen wegen cultural appropriation, und du hast den scheiss auch noch gebucht und bist teil des problems.
und dann windets dir die feuchte luft und den pferdedecken-mief in die augen und du so, hä, warum sind wir noch mal sad? ist doch alles gut lol nicht?
und dann grinst aber, trotz sternenhimmel und akkustikgitarre und all that beauty, diese gemeine fratze um die ecke, und sagt, he, dont forget me, ich bin ein sack voller poopy probleme, und ich werde da sein, wenn du das tipi irgendwann verlässt.
ich soll wohl was aus dieser misere lernen, nehme ich an.
und bis dahin?
honestly, ich weiss es nicht.