12/24/2012

Tschüss 2012

2012 war so gut zu mir dass mir die worte fehlen. im blick zurück entstehen die dinge - im blick nach vorn entsteht das glück. here's what happened:

things to erreich in 2012 - die auswertung:
fancy reise nach boston und new york:  



check. ich werde atemlos wenn ich mir die bilder vom märz ansehe. das war der schönste monat des jahres. jeder tag in boston war ein abenteuer. happy tymez

fancy praktikum anständig zu ende bringen:  check.
nach tel aviv: check. sogar zwei mal. inklusive in der wüste verloren gehen, fahrradtour nach jaffa, champagner am meer, fistelbruderschaft und shabbat-essen bei safta. I fell in love




die aufnahmeshizzles bestehen und studieren: abtörner des jahres, kein check.
die niagarafälle sehen: kein check. ich hatte zu wenig zeit!
bei 5 gegen 5 mitmachen (ohne schämmer zu provozieren): kein check. anmeldung und casting hatten wir schon 2011 hinter uns, dieses jahr wurde die sendung eingestellt. fascht e familie, so close!


ein neues tattoo-ho-ho: kein check. kein geld, keine konkrete idee, kein mut. wollt mir in boston einen wishbone stechen lassen und habs verhängt. die zeit wird kommen, vielleicht.

sneakers kaufen: check! und nicht nur sneakers.



ausziehen: kein check. mir fehlen finanzielle güter!
steiherter sein: meh. boston hat mich steihert gemacht, aber lange hielt das nicht. allgemein war von kalten-arsches-attitüde nicht viel zu sehen dieses jahr. ich hab falsche entscheidungen getroffen und dann keinen mut gehabt wieder alles hinzubiegen... 2013 soll besser werden, was das betrifft.
le ballett tanzen: nö. dafür einmal yoga-probelektion! juhe
einen guten bueb finden der mir nudeln kocht:



eigenes geld verdienen: fo sure.
das maya-debakel im dezember 2012 überleben: CHECK! 
mehr fotografieren: immer noch zu wenig.
mehr lesen: meh. da geht noch mehr. ich glaub bevor ich wieder so viel lese wie mit 16 muss zuerst jemand das internet löschen
das expedit regal in weiss: nö. erst ausziehen, dann das regal!
javier bardem heiraten: javier kann grad voll abstinken.

teil 2 und was ich 2013 alles machen will kommt vielleicht morgen. vielleicht auch nicht. tschüss 2012, du geile sau! mazel tov!

12/08/2012

saturday

selten so verloren gegangen wie jetzt


12/04/2012

november

morgens, am gleis. ich bin ein freundlicher drache der den vorbeilaufenden feinen weissen rauch entgegen blässt. der feine weisse rauch ist eigentlich blöder qualm und ich bin auch kein freundlicher drache. auf einen gesunden start in den tag y'all!



hundert jahre julian (episode 3):

"die zukunft war früher besser. weniger banker und so. mehr underground. die zukunft war früher besser. da habe ich noch in die zukunft investiert. freitag und samstagabend."

12/02/2012

ein sonntag, eine episode, eine ode und das ende der welt





hundert jahre julian (episode 2):
"kriegt die frau im bahnhofslautsprecher eigentlich tantiemen?"

"bist du ein schiffsmädchen?"

"wir sind nicht lustig und haben kein geld um etwas daran zu ändern."

11/28/2012

hundert jahre julian (in episoden)

"ich hab das baguette genommen. aber wir werden das nicht essen, ich brauch das, um tauben zu schlagen. wenn keine tauben da sind, dann halt hobos."

11/10/2012

today I missed you

ich wache auf und
my mind is racing

11/06/2012

aufgeben

manchmal frage ich mich wie es wäre, wenn einfach einer aufgibt, plötzlich. zu boden sinkt und nicht mehr steuert, sondern nur noch geschehen lässt. jeden morgen frage ich mich das, wenn ich aus dem zug steige, in das meer von schlenderern reingeschubst werde, und dann sind da all die toten gesichter. die toten gesichter würden wahrscheinlich auch lieber rauchend auf bäuchen liegen statt da zu sein. in der masse verliert man die kontrolle, da wird kontrolle verloren, tonnenweise. nur langsam, numenödhetze, stress wird da nicht gerne gesehen. umdrehen geht nicht, gesogen wird man. richtung realität, richtung adult hood, richtung verantwortung, richtung beschissener pantoffeln, richtung tennislehrer, richtung heisser tränen, zweifel, angst.
also frage ich mich, während dieser 4 minuten am gleis, was, wenn einer aufgibt? sich hinlegt, in die leute legt, zu den toten gesichtern. einen totentanz macht. es geht tatsächlich um das stehenbleiben, anhalten, sich BEWUSST WERDEN was zur hölle man da eigentlich macht mit sich selber, mit seinem leben.

ich frage mich auch, ob nur ich mir das jeden tag überlege