6/21/2010

good times

inzwischen hat mein disoziieren ungeheure gestalt angenommen, denn jetzt neigt sich die kritische phase dem ende zu und wir brettern dem alkoholdurchtränkten ende entgegen. als auftakt davon gilt der maienzug vorabend, wo sich die ganze stadt zum kollektivabsturz versammelt und sogar die gefürchtetsten lehrer einem besoffen zuwinken. dann entschwinde ich für einige zeit nach jerusalem, wobei mir t. nachreisen wird. was anschliessend folgt ist der höhepunkt dieser phase: drei tage exzess, strand, sonne, schöne menschen, internationale geschlechtspartner, cocktails mit glitzerschirmchen drin, körper, fleisch, musik, mädchen in weissen schlauchtops, arschgeweihe, stangentänzer in käfigen, krankes, nettes gesindel. kurz nehmen wir ein genüssliches bad im becken der belächelten unterschicht. bei diesen aussichten bleibt wenig platz für rationales denken.
einziger vorsatz ist dass mir nicht wieder die tasche anfängt zu brennen. (und das ist tatsächlich wörtlich gemeint)


impressionen letztes jahr:


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