überlegen wir kurz. was wenn die utopie, mein anker, in echt nur stinkende penner in der ubahn und kadewetouristen und ein lausiger praktikantenjob sind. nach was strebe ich wenn ich berlin sage. I love you but you`re bringing me down? oder kennen wir uns noch zu wenig dafür? keine garantie, das ist es, wahrhaftig. da gibts viele menschen, vielleicht wartet da mein eigener mensch auf mich. oder nicht, und das wiederum würde meine theorie bestätigen: kein zuckerschlecken, keine schlagerliedmentalität. das wissen wir doch schon, fuck the naivität und 12 sind wir schon lange nicht mehr. was ich sagen will ist; berlin ist nicht gleich funkelwelt, duftend, problemlos, wild. denn das war es für mich einmal, wohl wahr, als wir alle noch jünger waren! mit 16 sassen wir da in teuren restaurants rum und dachten das sei das leben!
jetzt weiss ich; teure restaurants und hipsterklubs sind echt gut, aber einsamkeit fängt dich, wo du auch bist, auch in der mutterstadt. kalte muschi und teure zigaretten helfen dir nicht; es packt dich blitzschnell und plötzlich ist da diese schwere decke der traurigkeit über deinem gemüt. und dann muss man sich ganz schnell festhalten, richtig fest, denn sonst fällt man tief. das dicke mädchen im weissen schlauchtop ist glücklich, ich nicht. warum.
in berlin läuft das, nein, nicht anders.
keine garantie für gar nichts, nicht für glücklichsein oder gar eine liebe.
die metropole die dich liebt und hasst, gleichzeitig, die dich verschluckt, oder der du ganz einfach scheiss egal bist.
Ich liebe Berlin.
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AntwortenLöschenich weiß nicht warum aber ich muss diesen text immer und immer wieder lesen..
AntwortenLöschen"einsamkeit fängt dich, wo du auch bist"
ich glaube du hast recht